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Heimreise


Gel├Ąndedarstellung: ┬ę 1998 Microsoft (Encarta)
[Sa, 15. Juli 2006]

Das war es dann also mal wieder — letzter Urlaubstag. Rein theoretisch h├Ątten wir die H├╝tte auch noch bis morgen mieten k├Ânnen, aber einen Tag, an dem wir in Ruhe auspacken und aufr├Ąumen k├Ânnen, bevor f├╝r mich am Montag wieder der Arbeitsalltag startet, wollten wir uns dieses Mal g├Ânnen. Jetzt, wo es soweit ist, tut es uns nat├╝rlich leid — zumal das Wetter auch heute nicht die Grenzen seines schier unersch├Âpflichen Vorrats an Sonnenschein und Himmelsbl├Ąue erreicht. Wir g├Ânnen uns ein letztes Urlaubs-Highlight, indem wir ein fr├╝hmorgendliches Bad im Glindower See nehmen. Es folgt das letzte Fr├╝hst├╝ck auf der Terasse vor unserem Bungalow. Dann das ├ťbliche: absp├╝len, M├╝lleimer leeren, Besen schwingen, die letzte Sachen zusammenpacken und im Auto deponieren. Die Campingplatz-Verwaltung ├╝berpr├╝ft und best├Ątigt den ordnungsgem├Ą├čen Zustands der H├╝tte. Die R├╝ckzahlung der entrichteten Kaution scheitert dann jedoch zun├Ąchst daran, dass wir den Beleg nicht mehr haben, der uns bescheinigt, dass wir die Kaution bezahlt haben. Da ich dem Wisch bei der Anmeldung nicht allzuviel Beachtung beigemessen habe, ist es statt in meinem Portemonnaie zwischen dem ├╝blichen Papier- und Prospektkram gelandet, der sich im Laufe eines Urlaubs so ansammelt. Dort sp├╝ren wir ihn nach einigem W├╝hlen immerhin auf, so dass wir unsere Kohle kassieren und aufbrechen k├Ânnen. Ein letztes Mal ├Âffnet sich die Schranke f├╝r unser Auto — diesmal ohne die Zuhilfenahme des elektronischen, den wir die ganze Woche ├╝ber brav mit uns umher getragen haben.

An der Ausfahrt des Campingplatzes schlagen wir nicht den direkten Weg Richtung Autobahn ein, sondern steuern zun├Ąchst das benachbarte ├ľrtchen Petzow an, wo es den guten Obstwein zu kaufen gibt, f├╝r den hier ├╝berall geworben wird. Der Hof ist nicht zu verfehlen, die Gr├Â├če des Parkplatzes l├Ąsst die Beliebtheit der hier verkauften Naturprodukte erahnen. Wir erstehen einige Erdbeer- und Kirschweine, sowohl zur Deckung unseres Eigenbedarfs als auch zum Verschenken. Dann beginnt endg├╝ltig die R├╝ckreise.

Wir fahren zur├╝ck und an der Riegelspitze vorbei durch Werder hindurch, von wo aus wir der Beschilderung f├╝r die Autobahn folgen. Bald sind wir wieder auf der A2 und folgen dem Weg nach Westen. Die Zeit im Auto verk├╝rzen wir uns, indem wir das auf der Hinfahrt begonnene H├Ârbuch zu Ende h├Âren. Als wir uns die erste gr├Â├čere Pause g├Ânnen, befinden wir uns bereits hinter Hannover. Wir st├Ąrken uns mit einem Imbiss an einer Autobahnrastst├Ątte, wo man auf einer Terasse unter blauem Himmel sitzen kann. Der Rest geht schnell. Ohne Staus oder sonstige Zwischenf├Ąlle treffen wir gegen 16.40 Uhr Ankunft in Bochum ein. Ein wundersch├Âner, sonniger Urlaub ist zu Ende gegangen.

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