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Anreise nach L├╝bbenau


Gel├Ąndedarstellung: ┬ę 1998 Microsoft (Encarta)
[Mo, 26. Juni 2006]

Irgendwann nach 9.00 Uhr fahren wir los. Den gr├Â├čten Teil unserer Ausr├╝stung haben wir am Vortag im Auto verstaut, so dass wir an diesem Morgen nur noch ein paar Taschen und den unvermeidlichen Kleinkram nach unten zu schleppen haben. Die Sonne sorgt bereits fr├╝hzeitig f├╝r hochsommerliche Temperaturen, und wir freuen uns an unserer Klimaanlage. W├Ąhrend wir zun├Ąchst auf die A45 und sp├Ąter auf die A2 wechseln, um nacheinander Kurs auf Bielefeld, Hannover und Magdeburg zu nehmen, lassen wir uns von einem H├Ârbuch berieseln &mdash "Bitteres Geheimnis" von Barbara Wood. Hinter Magdeburg verlassen wir die Autobahn, um eine gr├Â├čere Rast einzulegen. Wir gelangen in das kleine St├Ądtchen Burg, wo wir unser Auto abstellen, und uns auf Nahrungsmittelsuche begeben. Angetrieben von einem deftigen Regenschauer fl├╝chten wir uns in ein rustikal aufgemachtes Restaurant in der Fu├čg├Ąngerzone, wo f├╝r gerade mal drei Euro ein leckerer Mittagstisch angeboten wird. Ich w├Ąhle die Krautroulade mit Kartoffeln, Kordula entscheidet sich f├╝r den Hackbraten.

Als wir fertig sind, hat sich der Regen einigerma├čen verzogen. Wir bummeln ein wenig durch die Gesch├Ąfte, erstehen ein paar Postkarten und kehren zu unserm Auto zur├╝ck. Unser Weg f├╝hrt uns auf die A10, s├╝dlich an Berlin vorbei, und schlie├člich ├╝ber die A13 in Richtung Spreewald. Irgendwann nach 16.00 Uhr verlassen wir bei L├╝bben die Autobahn — mindestens eine Ausfahrt zu fr├╝h &mdash, um uns anschlie├čend ├╝ber die Landstra├če bis nach L├╝bbenau durchzuschlagen.

Zehn Jahre ist es her, dass ich hier ein paar Tage Urlaub verbracht habe, doch ich erkenne im Grunde nichts wieder. Nach kurzer Suche finden wir den Campingplatz am Schloss und melden uns an der Rezeption an, wo wir gleich die Br├Âtchen f├╝r den n├Ąchsten Morgen in Bestellung geben k├Ânnen. Auf Nachfrage bekommen wir einen Park- und Zeltplatz in der N├Ąhe eines Bootsanlegesteges zugewiesen. Das erste, was wir sehen, als wir dort ankommen, sind die Klepper-Faltboote unserer Nachbarn. Tats├Ąchlich wimmelt es hier nur so von diesen Dingern. Wir werden hier also keine Exoten sein. Unter einem schattigen Baum am Ende des uns zugewiesenen Rasen-Sand-Platzes lassen wir uns nieder und bauen in aller Ruhe unser Zelt auf. Danach ist Lisa, unser Boot, an der Reihe.

Wir sortieren unser Gep├Ąck, lassen im Auto, was wir nicht zum Campen brauchen, und machen uns schlie├člich f├╝r einen Erkundungsgang in die Stadt bereit. Der f├╝hrt uns durch den Schlosspark, ├╝ber den Marktplatz und schlie├člich bis zum Alten Hafen, wo wir einen idyllisch gelegenen Biergarten entdecken, in dem wir erstmals in diesem Urlaub Spreewaldgurken probieren. Wieder am Zelt, ist der Auftakt zu unserer diesj├Ąhrigen Sommerurlaubs-Kniffelmeisterschaft angesagt, bevor wir uns erstmals seit langem wieder in unsere Schlafs├Ącke kuscheln k├Ânnen.

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